Aktuell

  19.01.2010

SP Uster: Wir machen Politik für die Menschen

Am 7. März 2010 finden in Uster die Gesamterneuerungswahlen statt. Die SP Uster hat dazu an einer Medienorientierung ihr Programm «Uster für dich» vorgestellt. Dieses stellt Lebensqualität und Chancengleichheit ins Zentrum der SP-Politik für die kommenden vier Jahre. Als Wahlziele hat sich die SP Uster die Verteidigung der drei Sitze im Stadtrat, darunter das Stadtpräsidium, sowie die Sicherung der Position als wählerstärkste Partei bei den Gemeinderatswahlen gesetzt.

«Wir haben den Anspruch, die Zukunft unserer Stadt zu gestalten und nicht nur zu verwalten», erklärte Matthias Stammbach, Mitglied der Geschäftsleitung der SP Uster, an der Wahlmedienorientierung der Sozialdemokratischen Partei Uster. Unter dem Titel «Uster für dich» stellt die SP Uster für die nächsten Jahre Lebensqualität und Chancengleichheit ins Zentrum ihrer Poltik. «Wir machen Politik für die Menschen», meinte SP-Fraktionspräsident Balthasar Thalmann, bei der Vorstellung der einzelnen Programmpunkte. «Uster für dich» nimmt deshalb neben dem gemeinsamen Wunsch aller Einwohnerinnen und Einwohner nach einer lebenswerten Stadt auch die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener gesellschaftlicher Gruppen wie Familien mit Kindern, Jugendliche, Arbeitende und UnternehmerInnen oder ältere Menschen auf.

Zentrum beruhigen, Vereine stärken
So will die SP Uster in der kommenden Legislatur die Entwicklung zur 2000-Watt-Stadt weiter vorantreiben, mit der Volksinitiative «Für ein fussgängerfreundliches Zentrum» das zentrale Geviert der Stadt Uster als Begegnungs- und Einkaufsort stärken und mit der Volksinitiative «Keine Gebühren zulasten von Jugend- und Sportvereinen» dafür sorgen, dass Vereine in Zukunft ihre Mittel direkt in die Jugendlichen investieren können, statt die Beiträge von Eltern und Sponsoren für die Miete von Hallen und Trainingsplätzen in die Stadtkasse abführen zu müssen.

Handlungsbedarf ortet die SP weiter im Wohnungswesen, wo in den letzten Jahren vor allem Wohneigentum im mittleren und höheren Preissegment gebaut wurde. Uster braucht aber auch ein Angebot an bezahlbaren Wohnungen, insbesondere für Familien mit Kindern. Städtisches Land soll deshalb inskünftig vermehrt im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden. Weiter will die SP das Potenzial älterer Menschen besser für die Gemeinschaft nutzbar machen und ihren Wohn- und Mobilitätsbedürfnissen besser Rechnung tragen. Weiter setzt sich die SP Uster für einen Ausbau der familienergänzenden Betreuung und attraktive Freizeitangebote für Jugendliche ein.

Mit einer strategischen Bodenpolitik will sie schliesslich dafür sorgen, dass die Stadt Uster ortsansässigen oder neuzuziehenden Betrieben Entwicklungsmöglichkeiten bieten kann. Und mit einer Erweiterung des Stadthauses, will sie die gesamte Stadtverwaltung an einem Ort zusammenführen, so dass diese in Zukunft alle Dienstleistungen zentral und damit effizienter und kundenfreundlicher anbieten kann.

Stadtratsmitglieder motiviert für eine neue Amtszeit
Stadtpräsident Martin Bornhauser zeigte sich in seiner Bilanz der ersten vier Jahre als Stadtoberhaupt erfreut darüber, dass der Stadtrat und die Stadtverwaltung heute strukturiert und professionell arbeiten. Der Wandel von der grossen Gemeinde zur mittleren Stadt mit zentralörtlichen Aufgaben laufe erfolgreich. Als Erfolge seiner Tätigkeit wertete er den Anstoss zur Neugestaltung des Zeughausareals, die Erarbeitung des Konzeptes Ustermer Jugendpolitik, die Erweiterung der Stadt- und Regionalbibliothek sowie die Erhöhung des städtischen Beitrages an die Kulturgemeinschaft Uster. Nach den «Lehrjahren» als Stadtpräsident kämen jetzt die «Jahre des Wirkens», in denen insbesondere der Entwicklung des Zentrums, dem Neubau für die Kantonsschule sowie der Neuformulierung der Kulturpolitik besondere Bedeutung zukomme.

Stadträtin Esther Rickenbacher blickte auf eine Legislatur zurück, in der die Abteilung Gesundheit diverse grosse Projekte umsetzte, darunter die Sanierung des Pflegezentrums Im Grund, die Erstellung des Spitex-Zentrums, die Sanierung des Stadions Buchholz oder die Erstellung des ersten Kunstrasenfeldes der Stadt Uster. Als Erfolge ihrer Tätigkeit wertete sie auch die Einführung der Grünabfuhr und die Abfassung des ersten Sportkonzeptes der Stadt Uster. Für die kommenden Jahre sieht sie die grösste Herausforderung in der überregionalen Positionierung der Stadt Uster im Gesundheitsbereich, die Umsetzung der neuen Pflegefinanzierung und die Sanierung und Erweiterung des Hallenbads.

Stadträtin Barbara Thalmann blickte auf eine intensive erste Amtszeit als Vorsteherin der Abteilung Soziales zurück. In vielen Bereichen habe die Sozialbehörde neue Projekte angestossen, etwa die mit der Caritas und der Präsidialabteilung gemeinsam lancierte Kulturlegi, mit welcher auch einkommensschwache Haushalte vergünstigt am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen können, oder die Zusammenarbeit mit der Pro Senectute bezüglich freiwillige Beistandschaften für ältere Menschen. Durch das schwierige wirtschaftliche Umfeld würden die Herausforderungen in den nächsten vier Jahren zunehmen, so Thalmann. Handlungsbedarf ortet sie bei zusätzlichen Krippenplätzen und bei der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum auch für Normalverdienende in der Stadt Uster.

Zuversichtlich in die Wahlen
Matthias Stammbach zeigte sich erfreut darüber, dass sich die drei bisherigen SP-Stadtratsmitglieder dazu entschlossen haben, sich nochmals um eine weitere Amtszeit zu bewerben. Sie alle hätten in den letzten vier Jahren mit grossem persönlichem Einsatz Vieles bewegen können. Er zeigte sich zuversichtlich, mit diesen drei ausgezeichneten Stadtrats-KandidatInnen sowie einer attraktiven und vielfältigen Gemeinderatsliste mit bestqualifizierten Leuten aus unterschiedlichen Berufsfeldern und mit unterschiedlichem Hintergrund am 7. März die Wahlziele der SP Uster erreichen zu können.
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